A
Access Point
Ein Funkzugangspunkt, der das kabelgebundene Firmennetz um WLAN erweitert, meist unauffällig an der Decke montiert. Anders als der einzelne Router zu Hause arbeiten im Büro mehrere Access Points zusammen, damit Notebooks, Smartphones und Scanner im ganzen Gebäude stabilen Empfang haben. Wie viele Geräte an welche Stelle gehören, klärt am zuverlässigsten eine Messung vor Ort, denn Wände, Stahlbeton und Nachbarnetze beeinflussen den Funk erheblich.
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Administratorkonto
Ein Benutzerkonto mit erweiterten Rechten: Je nach Rolle kann es Benutzer anlegen, Systeme konfigurieren oder besonders sensible Einstellungen ändern, bis hin zum Generalschlüssel für die gesamte Umgebung. Genau deshalb gehört es nicht in den Arbeitsalltag: Administrative Aufgaben gehören auf eigene, besonders geschützte Konten mit MFA, mit so wenigen Rechten wie für die Aufgabe nötig und an so wenige Personen wie möglich. Wer mit demselben Konto E-Mails liest und die Umgebung verwaltet, macht aus jeder Phishing-Mail ein Risiko für das ganze Unternehmen.
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Agent
Ein kleines Programm, das auf Servern und Arbeitsplatzrechnern installiert wird und dort im Hintergrund Aufgaben für eine zentrale Steuerung erledigt: den Zustand melden, Updates anstoßen, Sicherheitsprüfungen durchführen. Vergleichbar mit einem Korrespondenten vor Ort, der regelmäßig an die Zentrale berichtet. Im Alltag läuft ein Agent normalerweise unauffällig mit, braucht je nach Aufgabe aber Rechenleistung und Netzwerkzugriff und gehört deshalb zentral verwaltet und aktuell gehalten. Erst er macht Monitoring, Fernwartung und automatisierte Scans möglich, ohne dass jemand an jedes Gerät muss.
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Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO, der nötig wird, sobald ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, etwa ein Cloud-Anbieter oder ein KI-Tool. Er regelt unter anderem Zweck, Umfang und Sicherheitsmaßnahmen der Verarbeitung. Wichtig für die Geschäftsführung: Der AVV ist dann Pflicht, macht eine Verarbeitung aber nicht automatisch zulässig. Rechtsgrundlage, Datenstandorte und mögliche Übermittlungen in Drittländer müssen zusätzlich geprüft werden, und die Verantwortung für den sorgsamen Umgang mit den Daten bleibt bei Ihrem Unternehmen.
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B
Backup
Eine Sicherungskopie Ihrer Daten und Systeme, getrennt vom Original aufbewahrt. Entscheidend ist nicht das Anlegen, sondern die geprüfte Wiederherstellung: Erst wenn der Ernstfall geprobt wurde, ist ein Backup wirklich eine Versicherung. Für Unternehmen gehört dazu ein fester Rhythmus, eine getrennte Aufbewahrung und ein klarer Wiederanlaufplan.
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Berechtigungskonzept
Die dokumentierte Regelung, wer in Ihrem Unternehmen auf welche Daten und Ordner zugreifen darf, etwa nach Abteilung oder Rolle. Das Prinzip dahinter: Jeder erhält genau die Rechte, die er für seine Arbeit braucht, nicht mehr. Das schützt Vertrauliches wie Gehälter oder Verträge vor neugierigen Blicken und begrenzt den Schaden, wenn ein Konto in falsche Hände gerät. In gewachsenen Ordnerstrukturen bestehen dagegen häufig weit mehr Berechtigungen als nötig, meist ohne dass das je jemand entschieden oder überprüft hat.
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BitLocker
Die Festplattenverschlüsselung von Windows: Sie verwandelt den kompletten Datenträger in unlesbaren Zeichensalat, der sich nur mit dem passenden Schlüssel wieder öffnen lässt. Geht ein Notebook verloren oder wird gestohlen, kommt der Finder ohne Anmeldung nicht an die Daten, auch der Ausbau der Festplatte hilft ihm nicht. Wichtig ist die zentrale Verwaltung der Wiederherstellungsschlüssel, etwa in Microsoft 365: Ohne hinterlegten Schlüssel sperrt BitLocker im Reparaturfall auch die eigene Firma aus. Gegen Schadsoftware im laufenden Betrieb schützt die Verschlüsselung dagegen nicht, sie sichert das ruhende Gerät.
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C
Cisco CCNA
Kurz für „Cisco Certified Network Associate“: eine Zertifizierung des Netzwerkherstellers Cisco, für die eine Prüfung zu Aufbau, Betrieb und Absicherung von Firmennetzwerken bestanden werden muss. Die Prüfung ist auf Cisco-Technik ausgerichtet, deckt aber breites Netzwerk-Grundlagenwissen ab, vom Router über Switches bis zum WLAN. Für Sie als Geschäftsführer ist so ein Zertifikat eine überprüfbare Aussage, wo sonst nur „kennt sich mit Netzwerken aus“ stünde.
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Client
Jedes Gerät, mit dem Ihre Mitarbeiter arbeiten und das Dienste eines Servers nutzt: der PC am Schreibtisch, das Notebook im Homeoffice, oft auch das Smartphone. Für die Sicherheit zählt jeder einzelne Client, denn Angreifer suchen sich das schwächste Gerät im Netz aus. Deshalb gehören alle Clients unter dieselben Schutz- und Update-Regeln wie die Server, nicht nur die Zentrale im Serverschrank.
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Cloud
IT-Leistungen wie E-Mail, Dateiablage oder Telefonie, die nicht auf einem Server in Ihrem Büro laufen, sondern im Rechenzentrum eines Anbieters. Sie mieten die Leistung statt die Hardware zu kaufen. Für kleine Unternehmen heißt das: weniger eigene Technik, häufig besser kalkulierbare Kosten und Zugriff von überall, wenn die Umgebung sicher eingerichtet ist.
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CodeTwo
Eine Software, mit der E-Mail-Signaturen für Microsoft 365 und Exchange zentral verwaltet werden. Die Signatur wird einmal gestaltet und automatisch unter jede ausgehende Nachricht gesetzt, egal ob sie vom PC oder vom Handy verschickt wird. Das ist mehr als Kosmetik: Viele geschäftliche E-Mails gelten rechtlich als Geschäftsbriefe und müssen je nach Rechtsform Pflichtangaben wie Firmensitz, Registergericht und Vertretungsberechtigte enthalten. Zentral gepflegt bleiben diese Angaben unternehmensweit einheitlich und aktuell.
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CVE (Common Vulnerabilities and Exposures)
Ein weltweit einheitliches Kennzeichnungssystem für öffentlich dokumentierte Sicherheitslücken: Jede erhält eine eindeutige Nummer, vergleichbar mit einem Aktenzeichen. Meldet ein Schwachstellen-Scan zum Beispiel „225 CVEs“, wurden in Ihren Systemen Softwarestände gefunden, die zu 225 bekannten Lücken passen. Ob eine davon tatsächlich ausnutzbar ist und wie dringend sie behandelt werden muss, klärt anschließend eine Risikobewertung. Ernst nehmen sollte man die Liste trotzdem, denn auch Angreifer lesen sie.
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CVSS-Score (Common Vulnerability Scoring System)
Eine standardisierte Bewertung der technischen Schwere einer Sicherheitslücke auf einer Skala von 0 bis 10, ähnlich einer Richterskala für Schwachstellen. Werte ab 9,0 gelten üblicherweise als kritisch. Für die Priorisierung ist der Score aber nur ein Faktor: Zusätzlich zählen etwa die tatsächliche Erreichbarkeit, bekannte oder bereits aktiv ausgenutzte Angriffswege und die Bedeutung des betroffenen Systems für den Betrieb. Nicht jede gefundene Lücke ist ein Notfall, aber die kritischen gehören zuerst geschlossen.
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D
Datenklassifizierung
Ihre Daten werden nach Vertraulichkeit eingeordnet, etwa in öffentlich, intern und vertraulich, damit klar ist, wer was sehen darf und wie es geschützt wird. Vergleichbar mit beschrifteten Aktenordnern statt eines großen Papierstapels, in dem der Gehaltszettel neben dem Werbeprospekt liegt. Relevant wird das besonders beim Einsatz von KI-Assistenten: Sie umgehen keine Berechtigungen, machen aber alles deutlich leichter auffindbar, worauf ein Benutzer ohnehin Zugriff hat. Vor einem breiten KI-Einsatz gehören Berechtigungen, Freigaben und Klassifizierung deshalb auf den Prüfstand.
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Datenminimierung
Ein Grundsatz der DSGVO: Verarbeitet werden nur die personenbezogenen Daten, die für den jeweiligen Zweck wirklich nötig sind. Ergänzend verlangt die Speicherbegrenzung, Daten nicht länger aufzubewahren, als der Zweck oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten es erfordern. Der praktische Nutzen für Ihr Unternehmen: Was nie gesammelt oder längst gelöscht wurde, kann bei einem Angriff oder einer Panne auch nicht abfließen. Alte Bewerbungen, verwaiste Postfächer und Uralt-Kundenlisten sind deshalb kein harmloser Ballast, sondern ein vermeidbares Risiko.
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Datenschutzbeauftragter
Eine benannte Person, die im Unternehmen die Einhaltung des Datenschutzes überwacht und Geschäftsführung wie Mitarbeiter zur DSGVO berät, entweder intern oder als externer Dienstleister. Pflicht wird die Benennung in Deutschland unter anderem, wenn in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, unter bestimmten Voraussetzungen auch unabhängig von dieser Zahl. Ob das zutrifft, sollte anhand der tatsächlichen Datenverarbeitung im Unternehmen geprüft werden. Die Verantwortung für den Datenschutz bleibt dabei bei der Geschäftsführung, der Beauftragte kontrolliert und berät.
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DHCP
Der Dienst, der jedem Gerät im Netzwerk automatisch eine Adresse zuteilt, sobald es sich verbindet, vergleichbar mit einem Empfang, der jedem Besucher ein Namensschild mit Zimmernummer gibt. Ohne DHCP müsste jede Adresse von Hand vergeben und dokumentiert werden. Funkt ein zweites, wildes DHCP-Gerät dazwischen, etwa ein privat mitgebrachter Router, bekommen Geräte falsche Adressen und plötzlich „geht das Internet nicht mehr“. Deshalb gehört DHCP im Firmennetz klar geregelt: ein zuständiger Dienst, dokumentierte Adressbereiche und feste Adressen für Server und Drucker.
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Digitales Zertifikat
Ein digitaler Ausweis, mit dem sich eine Webseite, ein Server oder eine Firewall gegenüber Browsern und anderen Systemen als echt ausweist, die Grundlage vertrauenswürdiger TLS-Verbindungen. Zertifikate haben ein Ablaufdatum: Läuft eines unbemerkt ab, warnen Browser plötzlich vor Ihrer Webseite oder Dienste verweigern die Verbindung. Die rechtzeitige Verlängerung gehört deshalb in die laufende Überwachung: Am besten wird ein Zertifikat erneuert, bevor Kunden oder Mitarbeiter etwas davon merken.
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DNS
Das Adressbuch des Internets: DNS übersetzt Namen wie „dw360.de“ in die Zahlenadressen, über die Computer einander erreichen. Jeder Seitenaufruf und jede E-Mail beginnt mit so einer Anfrage. Für Unternehmen ist DNS doppelt wichtig: Fehlerhafte Einträge legen Webseite oder E-Mail-Verkehr lahm, und auch die Schutzstandards SPF, DKIM und DMARC werden als DNS-Einträge gepflegt. Änderungen brauchen Vorlauf, weil sie sich erst weltweit verteilen müssen, deshalb gehört DNS bei jedem Umzug und jeder Migration früh auf den Plan.
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DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung regelt, wie Unternehmen personenbezogene Daten verarbeiten dürfen, von Kundendaten bis zu Bewerbungen. Verantwortlich im Sinne der DSGVO ist dabei das Unternehmen selbst, auch wenn ein Dienstleister die Technik betreibt. Die Geschäftsführung muss deshalb dafür sorgen, dass Zuständigkeiten, Verträge und Schutzmaßnahmen angemessen geregelt sind. Auftragsverarbeitungsverträge und ein bewusster Umgang mit Datenstandorten gehören damit zur Grundausstattung.
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E
E-Mail-Archivierung (revisionssicher)
Bestimmte geschäftliche E-Mails unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, etwa wenn sie Rechnungen, Handels- oder Geschäftsbriefe oder andere steuerlich relevante Inhalte enthalten, wobei sich die Fristen je nach Dokumentart unterscheiden. Ein geeignetes Archiv legt solche Nachrichten automatisch, vollständig und nachvollziehbar ab und hält sie über die gesamte Frist auffindbar. Der Ordner „Gelöschte Elemente“ erfüllt diese Pflicht nicht.
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E-Mail-Domain
Der Teil Ihrer E-Mail-Adresse nach dem @-Zeichen, zum Beispiel „ihrefirma.de“: im E-Mail-Verkehr Ihr Firmenschild, an dem Empfänger Sie erkennen. Genau deshalb fälschen Angreifer gern bekannte Absender-Domains, um Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen echt wirken zu lassen. Schutzstandards wie SPF, DKIM und DMARC machen solche Fälschungen deutlich schwerer und schützen damit auch Ihren guten Namen bei Kunden und Lieferanten.
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Endpoint Protection
Moderner Virenschutz für alle Endgeräte, also PCs, Notebooks und Smartphones, zentral verwaltet statt auf jedem Gerät einzeln. Die Zentrale sieht, ob jedes Gerät geschützt und aktuell ist, und reagiert auf Auffälligkeiten. Der Unterschied zum klassischen Virenscanner: Niemand muss hoffen, dass jeder Kollege selbst an Updates denkt.
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ESET
Ein europäischer Hersteller von Sicherheitssoftware mit Sitz in der Slowakei, vor allem bekannt für Virenschutz auf PCs, Notebooks, Servern und Mobilgeräten. Alle Geräte lassen sich über eine zentrale Konsole verwalten: Auf einen Blick ist sichtbar, ob der Schutz überall aktiv und aktuell ist. Damit gehört ESET zu den gängigen Lösungen, wenn kleine Unternehmen Virenschutz nicht Gerät für Gerät, sondern zentral organisieren wollen.
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Exchange
Das E-Mail-System von Microsoft: Es verwaltet Postfächer, Kalender und Kontakte, als „Exchange Online“ in der Cloud als Teil von Microsoft 365 oder als eigener Exchange Server im Haus. Für die Geschäftsführung relevant: Ein lokaler Exchange Server braucht konsequente Pflege und aktuelle Updates, denn veraltete Exchange-Systeme sind ein beliebtes Einfallstor für Angreifer. Auch E-Mail-Archivierung und einheitliche Signaturen setzen an dieser Stelle an.
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Externe IT-Abteilung
Ein Dienstleister übernimmt dauerhaft die Aufgaben, für die größere Firmen eigene IT-Mitarbeiter beschäftigen: Support, Betrieb, Sicherheit und Planung. Das Unternehmen bekommt klare Zuständigkeit und planbare Kosten, ohne eigene Stellen aufzubauen. Sinnvoll für Betriebe, bei denen IT-Themen bisher nebenbei bei der Geschäftsführung landen.
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F
Fernwartung
Der IT-Dienstleister schaltet sich über einen abgesicherten, nachvollziehbaren Zugang auf einen Rechner oder Server auf und löst das Problem, ohne vor Ort zu sein. Das spart Anfahrt und macht die meisten Support-Fälle in Minuten statt Stunden lösbar. Bei Arbeitsplätzen ist eine aktive Freigabe durch den Benutzer üblich, Server und zentral verwaltete Systeme werden dagegen meist über vorab vertraglich vereinbarte administrative Zugänge betreut. Entscheidend ist, dass klar geregelt ist, wer wann worauf zugreifen darf.
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Firewall
Der Türsteher zwischen Ihrem Firmennetz und dem Internet: Sie entscheidet, welche Verbindungen erlaubt sind und welche draußen bleiben. Eine Firewall ist nur so gut wie ihre Konfiguration und Pflege, ein einmal eingerichtetes und dann vergessenes Gerät wiegt in falscher Sicherheit.
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Firmware
Die fest eingebaute Software, mit der Geräte wie Firewalls, Router oder Drucker überhaupt funktionieren, gewissermaßen ihr Betriebssystem. Auch sie enthält Sicherheitslücken, die der Hersteller per Update schließt. Ein Gerät, dessen Firmware nie aktualisiert wird, schützt irgendwann nicht mehr, sondern wird selbst zum Einfallstor. Deshalb gehören Firmware-Updates zur laufenden Pflege jeder IT, genau wie Updates für Windows und Programme.
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G
GoBD
Vorgaben der Finanzverwaltung für die ordnungsgemäße Führung und Aufbewahrung elektronischer steuerrelevanter Unterlagen: nachvollziehbar, vollständig, verfügbar und mit dokumentierten Änderungen. Die eigentlichen Aufbewahrungspflichten und Fristen ergeben sich vor allem aus Abgabenordnung und Handelsgesetzbuch. Betroffen sind auch geschäftliche E-Mails, sobald sie Rechnungen, Angebote oder Auftragsbestätigungen enthalten: Ein normales Postfach, in dem jeder Nachrichten löschen oder bearbeiten kann, erfüllt diese Anforderungen nicht. Verantwortlich bleibt die Geschäftsführung, auch wenn ein Dienstleister die Technik betreibt.
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Governance
Der Rahmen aus verbindlichen Regeln und Zuständigkeiten für Ihre IT: Wer darf Daten freigeben, wie werden Berechtigungen vergeben, wer entscheidet über neue Tools. Das ist keine Technik, sondern eine Hausordnung für die digitale Ablage. Ohne sie wachsen Freigaben über Jahre wild, und spätestens ein KI-Assistent, der alles Auffindbare durchsucht, bringt Dokumente ans Licht, die nie für alle gedacht waren.
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H
Härtung
Das gezielte Absichern eines Systems über die Werkseinstellungen hinaus: Überflüssige Funktionen werden abgeschaltet, Standardzugänge entfernt, Rechte eingeschränkt. Vergleichbar mit einem Neubau, bei dem Sie nicht nur die Haustür abschließen, sondern auch alle Nebentüren, die ab Werk offen stehen. Das ist wichtig, weil sich viele Sicherheitslücken nicht per Update schließen lassen, sondern nur über die richtige Konfiguration.
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Hybridmodell
Eine Mischung aus eigenem Server im Haus und Cloud-Diensten: Was schnellen lokalen Zugriff braucht, bleibt vor Ort, was von überall erreichbar sein soll, läuft in der Cloud. Für viele kleine Unternehmen ist das die praktischere Antwort auf die Frage „eigener Server oder Cloud“ als ein kompletter Umzug in die eine oder andere Richtung. Entscheidend ist eine bewusste Aufteilung nach Kriterien wie Zugriffsgeschwindigkeit, Sicherheit, Kosten, Anbindung an andere Systeme und Verfügbarkeit: welche Daten wo liegen, und warum.
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I
Inhaltsfilter
Ein Filter in der Firewall, der den Aufruf gefährlicher oder unerwünschter Internetseiten blockiert, bevor sie im Browser landen: bekannte Betrugsseiten, Schadsoftware-Quellen oder frei wählbare Kategorien. Klickt ein Mitarbeiter auf einen schädlichen Link, läuft der Klick ins Leere. Einfache Router vom Internetanbieter bieten diese Funktion in der Regel nicht.
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ISDN
Die digitale Telefontechnik der 1990er Jahre, über zwei Jahrzehnte der Standard für Firmenanschlüsse. ISDN ist in Deutschland abgeschaltet, moderne Anschlüsse laufen über die Internetleitung (IP-basiert). Hängt im Betrieb noch eine alte ISDN-Anlage, telefoniert sie nur über Zwischenlösungen weiter: Der geplante Umstieg auf eine VoIP-Anlage ist die dauerhafte Antwort.
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ISO 27001
Die internationale Norm für Informationssicherheits-Management: Sie legt fest, wie ein Unternehmen den Schutz seiner Daten systematisch organisiert, mit klaren Verantwortlichkeiten, dokumentierten Prozessen und regelmäßiger Kontrolle. Sicherheit wird damit von Einzelmaßnahmen zur geregelten Arbeitsweise. Gut zu wissen: Zertifiziert ist nur, wer sich von einer unabhängigen Stelle hat prüfen lassen; wer sich an der Norm „orientiert“, arbeitet nach ihren Prinzipien, trägt aber kein Zertifikat.
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ISO 9001
Die internationale Norm für Qualitätsmanagement: Sie beschreibt, wie ein Unternehmen seine Abläufe definiert, dokumentiert und laufend verbessert. Ziel ist, dass Ergebnisse nicht von der Tagesform einzelner Personen abhängen, sondern von festen, wiederholbaren Prozessen. Bei einem IT-Dienstleister zeigt sich das etwa in dokumentierten Abläufen für Störungen, Änderungen und Übergaben statt Wissen, das nur in Köpfen steckt.
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IT-Audit
Eine strukturierte Bestandsaufnahme Ihrer IT: Was ist vorhanden, wie sicher ist es, wo liegen Risiken und was sollte als Nächstes passieren. Regelmäßig durchgeführt macht ein Audit aus Bauchgefühl eine Entscheidungsgrundlage, verständlich priorisiert statt als technische Mängelliste.
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M
MailStore
Eine Software für revisionssichere E-Mail-Archivierung, die heute zum Softwarekonzern OpenText gehört. Sie legt ein- und ausgehende E-Mails automatisch in einem geschützten, durchsuchbaren Archiv ab, unabhängig davon, was Mitarbeiter in ihren Postfächern löschen, auch in Microsoft-365- und Exchange-Umgebungen. Richtig konfiguriert unterstützt sie damit wesentliche technische Anforderungen der GoBD. Für eine ordnungsgemäße Archivierung gehören zusätzlich passende Aufbewahrungsregeln, Berechtigungen und dokumentierte Abläufe dazu.
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Managed Backup
Datensicherung als betreuter Dauerservice: Ein Dienstleister richtet die Sicherung ein, kontrolliert laufend, ob sie durchgelaufen ist, und testet regelmäßig die Wiederherstellung, meist zum monatlichen Festpreis. Bei DW360 gehört die tägliche Prüfung der Sicherungsläufe fest dazu. Der Unterschied zur Backup-Software, die irgendwann einmal jemand installiert hat: Eine fehlgeschlagene Sicherung fällt sofort auf und nicht erst, wenn die Daten gebraucht werden.
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Managed Services
IT-Betreuung als laufende Leistung: Der Dienstleister hält Systeme aktiv am Laufen, überwacht sie und behebt Störungen im vereinbarten Umfang, statt nur auf Zuruf zu reagieren. Abgerechnet wird meist als monatliche Pauschale, so auch bei DW360. Für Unternehmen bedeutet das: kalkulierbare IT-Kosten und ein Partner, der Interesse an stabilen Systemen hat.
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MCSE (Microsoft Certified Solutions Expert)
Kurz für „Microsoft Certified Solutions Expert“: eine frühere Experten-Zertifizierung von Microsoft für die Planung und den Betrieb von Server- und Cloud-Umgebungen. Sie setzte mehrere bestandene Prüfungen auf fortgeschrittenem Niveau voraus, etwa zu Windows-Servern und Microsoft-Infrastruktur. Microsoft vergibt den Titel seit 2021 nicht mehr und setzt heute auf rollenbasierte Zertifizierungen; ein erworbener MCSE bleibt als Nachweis fundierter Microsoft-Kenntnisse bestehen.
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MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung)
Die Anmeldung braucht neben dem Passwort einen zweiten Nachweis, meist eine Bestätigung auf dem Smartphone. Ein gestohlenes Passwort allein reicht damit nicht mehr für den Zugriff. MFA gehört zu den wirksamsten Maßnahmen gegen Kontoübernahmen und sollte in jedem Unternehmen flächendeckend aktiv sein. Die Verfahren unterscheiden sich allerdings im Schutzniveau: Wo möglich, sind phishingresistente Methoden wie FIDO2-Sicherheitsschlüssel oder Passkeys die bessere Wahl gegenüber Codes per SMS.
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MFA-Gateway
Eine vorgeschaltete Anmeldekomponente, die bestehende Anwendungen um einen zweiten Nachweis ergänzt, etwa die Bestätigung auf dem Smartphone. Eingesetzt wird so etwas vor allem, wenn ältere Fachanwendungen oder VPN-Zugänge von sich aus keine Multi-Faktor-Authentifizierung beherrschen. Welche Systeme sich damit absichern lassen, hängt von den unterstützten Protokollen und der jeweiligen Umgebung ab. Richtig eingesetzt gilt der zusätzliche Anmeldeschutz damit nicht nur bei den Cloud-Diensten, sondern auch im Bestand.
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Microsoft 365
Das Cloud-Paket von Microsoft mit E-Mail (Exchange), Teams, Office-Programmen und Dateiablage. In den meisten Unternehmen längst Standard, aber nach der Einrichtung nicht automatisch sicher konfiguriert: Viele Schutzfunktionen sind vorhanden, aber nicht aktiviert. Die Einrichtung entscheidet, ob die Umgebung ein Werkzeug oder ein Risiko ist.
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Microsoft 365 Business Premium
Der Lizenzplan von Microsoft 365, der E-Mail, Office und Teams um zentrale Sicherheits- und Verwaltungswerkzeuge erweitert, darunter Microsoft Intune für die Geräteverwaltung, Entra ID P1 für Zugriffsregeln und Microsoft Defender for Business als erweiterter Schutz vor Schadsoftware und Phishing. Business Basic und Business Standard bringen einen Grundschutz mit, aber nicht diese Steuerungsmöglichkeiten. Für Unternehmen bis 300 Benutzer ist Business Premium deshalb häufig die passende Grundlage, um verlässlich zu steuern, wer von welchem Gerät auf Firmendaten zugreift.
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Microsoft 365 Copilot
Der KI-Assistent von Microsoft, als Zusatzlizenz zu Microsoft 365 buchbar. Er arbeitet direkt in Outlook, Word, Excel und Teams: fasst E-Mails und Besprechungen zusammen, entwirft Texte und wertet Tabellen aus. Wichtig zu wissen: Copilot arbeitet innerhalb der bestehenden Berechtigungen und kann verwenden, worauf der jeweilige Mitarbeiter ohnehin Zugriff hat. Vergessene oder zu großzügige Freigaben werden damit schneller sichtbar, weshalb die Zugriffsrechte vor der Einführung aufgeräumt sein sollten.
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Microsoft Intune
Die Geräteverwaltung aus der Microsoft-Cloud, enthalten in Microsoft 365 Business Premium: Firmen-PCs, Notebooks und Smartphones werden zentral eingerichtet, mit Richtlinien versehen und aktuell gehalten. Ein neues Notebook richtet sich beim ersten Start selbst firmenkonform ein, und verlässt jemand das Unternehmen, lassen sich Firmendaten vom Gerät entfernen, ohne Privates anzurühren. Für kleine Unternehmen der Weg, alle Geräte im Blick zu behalten, ohne jedes einzeln in die Hand zu nehmen. Seinen Nutzen entfaltet Intune allerdings erst mit durchdacht eingerichteten Richtlinien, das Werkzeug allein genügt nicht.
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Microsoft Solutions Partner
Eine offizielle Partnerbezeichnung, die Microsoft an Unternehmen vergibt, die definierte Anforderungen in den Bereichen Leistung, Qualifikation und Kundenerfolg erfüllen: Bewertet werden unter anderem zertifizierte Mitarbeiter, Kundenprojekte und die tatsächliche Nutzung der bereitgestellten Microsoft-Dienste. Der Status wird regelmäßig überprüft und hat die früheren Gold- und Silber-Kompetenzen abgelöst. Für Sie als Auftraggeber ist er ein überprüfbares Signal, dass ein Dienstleister sein Wissen zu Microsoft-Produkten nicht nur behauptet, sondern gegenüber Microsoft belegt hat.
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Microsoft Teams
Das Kommunikationszentrum von Microsoft 365: Chat, Videobesprechungen, Telefonie und gemeinsames Arbeiten an Dateien an einem Ort. In kleinen Unternehmen ersetzt Teams viele interne E-Mails, und mit Teams Phone samt Anbindung an das Telefonnetz kann es auch die klassische Telefonanlage übernehmen. Weil sich über Teams auch Gäste einladen und Inhalte nach außen teilen lassen, gehören die Freigabe-Regeln bewusst eingestellt statt dem Zufall überlassen.
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Migration
Der geplante Umzug von Daten, Programmen oder ganzen Systemen in eine neue Umgebung, etwa vom alten Server in die Cloud oder von einer Telefonanlage zur nächsten. Wie beim Büroumzug entscheidet die Vorbereitung: was mitkommt, was aussortiert wird und wann umgeschaltet wird, damit der Betrieb weiterläuft. Ziel einer guten Migration sind minimale Unterbrechung und kontrolliertes Risiko: mit Sicherung vorab, geprüftem Stand danach und einem Plan für den Fall, dass etwas nicht wie erwartet läuft.
Projekte & Migrationen bei DW360 →
Monitoring
Die dauerhafte automatische Überwachung Ihrer Systeme: Speicherplatz, Updates, Sicherungen, Erreichbarkeit. Auffälligkeiten werden gemeldet, sodass sich viele Probleme beheben lassen, bevor daraus Ausfälle werden, oft merkt der Betrieb gar nicht, dass etwas im Anmarsch war. Plötzliche Hardwaredefekte oder nicht überwachte Komponenten kann auch Monitoring nicht ausschließen. Es bleibt trotzdem das Gegenteil des klassischen Modells, bei dem der Dienstleister erst nach dem Anruf aktiv wird.
Monitoring & Patchmanagement bei DW360 →
P
Patchmanagement
Das geordnete, automatisierte Einspielen von Updates auf allen Systemen. Bekannte, längst per Update geschlossene Sicherheitslücken werden immer wieder erfolgreich angegriffen, wenn die Updates in Unternehmen nicht zeitnah installiert wurden. Gutes Patchmanagement verteilt verfügbare Sicherheitsupdates deshalb kontrolliert innerhalb definierter Zeiträume und dokumentiert nachvollziehbar, was wo eingespielt ist.
Monitoring & Patchmanagement bei DW360 →
Penetrationstest
Ein beauftragter, kontrollierter Angriff auf die eigene IT: Sicherheitsfachleute versuchen mit den Methoden echter Angreifer, in Ihre Systeme einzudringen, und dokumentieren jede Lücke, die sie dabei finden. Das ist wie ein bestellter Einbruchstest fürs Bürogebäude: Erst der Versuch zeigt, ob Schloss und Alarmanlage halten. Wichtig für die Einordnung: Ein Penetrationstest ist eine Momentaufnahme innerhalb eines festgelegten Umfangs, kein dauerhafter Sicherheitsnachweis für die gesamte IT. Für kleine Unternehmen ist er meist der zweite Schritt, wenn Grundlagen wie Updates, Backups und Zugriffsrechte bereits geordnet sind.
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Perimeter
Die äußere Grenze Ihres Firmennetzes, also die Stelle, an der es auf das Internet trifft. Wie der Zaun um ein Firmengelände: Dort wird kontrolliert, was hinein und hinaus darf, klassischerweise durch eine Firewall. Ein gepflegter Perimeter bleibt die Grundlage der IT-Sicherheit, reicht allein aber nicht mehr aus, seit Daten auch in der Cloud und im Homeoffice liegen.
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Phishing
Gefälschte E-Mails oder Nachrichten, die Mitarbeiter zum Preisgeben von Passwörtern oder zum Öffnen von Schadsoftware verleiten sollen, oft täuschend echt im Namen von Banken, Microsoft oder der eigenen Geschäftsführung. Der wirksamste Schutz ist eine Kombination: technische Filter, MFA und Mitarbeiter, die typische Muster erkennen.
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PST-Datei
Eine lokale Datei, in der das E-Mail-Programm Outlook Nachrichten, Kontakte und Termine außerhalb des eigentlichen Postfachs ablegt, oft entstanden, als das Postfach voll war. Das Problem: PST-Dateien liegen verstreut auf einzelnen Rechnern, fehlen in der zentralen Sicherung und gehen leicht kaputt. Enthalten solche Altbestände aufbewahrungspflichtige geschäftliche E-Mails, zählen auch sie zur Archivierungsstrategie, deshalb gehören alte PST-Dateien geprüft und geordnet in die zentrale Umgebung oder das Archiv statt auf vergessene Festplatten.
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R
RADIUS
Ein technischer Dienst, über den Netzwerkgeräte Anmeldungen zentral prüfen lassen: Die Firewall oder das WLAN fragt bei einem RADIUS-Server nach, ob die Zugangsdaten stimmen, wie ein Türsteher, der kurz in der Zentrale anruft, statt selbst eine Gästeliste zu führen. Für Ihr Unternehmen heißt das: Anmeldungen etwa am VPN laufen über die vorhandenen Benutzerkonten, ohne doppelte Passwortverwaltung, und lassen sich dort auch mit einem zweiten Faktor absichern.
Sicherheit & Firewall bei DW360 →
Ransomware
Schadsoftware, die Unternehmensdaten verschlüsselt und nur gegen Lösegeld wieder freigeben soll. Für kleine Unternehmen eine der teuersten Bedrohungen, weil oft der komplette Betrieb steht. Die beste Antwort ist Vorsorge: aktuelle Systeme, geschulte Mitarbeiter und ein getestetes Backup, das sich nicht mitverschlüsseln lässt.
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Redundanz
Wichtige Technik ist mehrfach vorhanden und so eingerichtet, dass beim Ausfall eines Teils das andere übernimmt: gespiegelte Festplatten im RAID, zwei Netzteile, im Idealfall ein zweiter, entsprechend konfigurierter Server. Zwei Geräte allein schaffen dabei noch keine Ausfallsicherheit, entscheidend sind die technische Kopplung und der getestete Umschaltvorgang. Wie das Reserverad im Auto kostet Redundanz erst einmal Geld und zahlt sich genau dann aus, wenn etwas kaputtgeht: Die Frage ist nicht, ob Technik irgendwann ausfällt, sondern ob der Betrieb dann weiterläuft oder steht.
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Regelreaktionszeit
Die vertraglich zugesagte Zeitspanne, innerhalb derer der Dienstleister auf eine Störungsmeldung reagiert, also qualifiziert mit der Bearbeitung beginnt. Der Unterschied zwischen „wir melden uns schnellstmöglich“ und einer überprüfbaren Zusage. Bei DW360 gilt im Notfall eine Regelreaktionszeit von maximal zwei Stunden. Ob eine Störung ein Notfall ist, entscheiden Sie als Kunde selbst bei der Meldung über einen der Supportkanäle.
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Restore
Die Wiederherstellung von Daten oder ganzen Systemen aus einer Sicherung, also das Gegenstück zum Backup. Ob ein Restore wirklich funktioniert, zeigt sich erst beim Ausprobieren: Deshalb gehören regelmäßige, dokumentierte Wiederherstellungstests zu jeder ernsthaften Datensicherung. Ein Backup, aus dem noch nie etwas zurückgeholt wurde, ist nur eine Hoffnung.
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Revisionssicherheit
Aufbewahrungspflichtige Unterlagen gelten als revisionssicher gespeichert, wenn sie vollständig, nachvollziehbar, verfügbar und gegen unbemerkte Veränderungen geschützt sind, vergleichbar mit einem gebundenen Geschäftsbuch, aus dem sich keine Seite unbemerkt entfernen oder überschreiben lässt. Dazu gehört mehr als Technik: auch Berechtigungen, Protokollierung und dokumentierte Abläufe, damit jede Änderung nachvollziehbar bleibt. Ein normales Postfach oder ein Dateiordner erfüllt das nicht, denn dort kann jeder löschen und ändern. Relevant wird der Unterschied spätestens bei einer Betriebsprüfung, das gilt für Unternehmen ebenso wie für gemeinnützige Träger.
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RMM (Remote Monitoring and Management)
Das zentrale Werkzeug, mit dem ein IT-Dienstleister alle betreuten Systeme aus der Ferne überwacht und verwaltet. Ein Agent auf jedem Gerät meldet den Zustand, verteilt Updates und ermöglicht Fernwartung, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Für Sie als Kunde ist das RMM der Maschinenraum hinter Monitoring und Patchmanagement: Es macht aus „wir schauen ab und zu drauf“ einen laufenden, dokumentierten Betrieb. Weil das Werkzeug selbst weitreichenden Zugriff hat, gehört sein eigener Schutz, etwa MFA für alle Techniker-Zugänge, zur Sorgfaltspflicht des Dienstleisters.
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Rollout
Die geplante Einführung neuer Software oder Geräte im ganzen Unternehmen, meist in Etappen: erst eine kleine Testgruppe, dann alle. So fallen Probleme früh auf und betreffen wenige statt alle Arbeitsplätze. Für Sie ist das der Unterschied zwischen einem geordneten Start und einem Montagmorgen, an dem im ganzen Büro nichts mehr geht.
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Rufnummernportierung
Die Mitnahme bestehender Telefonnummern beim Wechsel des Anbieters oder der Telefonanlage. Ihre Rufnummern sind ein Stück Firmenwert: Sie stehen auf Briefpapier, Visitenkarten und in den Telefonen Ihrer Kunden. Eine sauber geplante Portierung läuft im Hintergrund ab, mit dem Ziel, dass das Unternehmen durchgehend erreichbar bleibt und Anrufer vom Wechsel möglichst nichts merken.
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S
Schatten-KI
Die Nutzung privater KI-Konten durch Mitarbeitende ohne Wissen und Freigabe des Unternehmens, etwa wenn Kundendaten oder interne Unterlagen in öffentliche Tools kopiert werden. Die Daten verlassen dabei unbemerkt Ihr Unternehmen, ohne Vertrag, ohne Kontrolle und oft ohne dass die Geschäftsführung davon erfährt. Das wirksamste Gegenmittel ist kein Verbot, sondern eine klare Regelung: freigegebene Tools und einfache Regeln, welche Daten hineindürfen und welche nicht.
Schwachstellenmanagement
Die fortlaufende Suche nach bekannten Sicherheitslücken in Ihren Systemen, bevor Angreifer sie finden. Gefundene Schwachstellen werden nach Risiko bewertet und geschlossen. Der Unterschied zum einmaligen Sicherheitstest: Es passiert dauerhaft, denn jede Woche werden neue Lücken bekannt.
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Segmentierung
Die Aufteilung des Firmennetzes in getrennte Bereiche mit kontrollierten Übergängen, wie Brandschutztüren in einem Gebäude. Wird ein Gerät kompromittiert, bleibt der Schaden in seinem Abschnitt, statt sich ungehindert im ganzen Netz auszubreiten. Für kleine Unternehmen relevant, weil dort oft alles in einem einzigen flachen Netz hängt: vom Chef-PC über die Kaffeemaschine bis zur Produktionsmaschine.
Sicherheit & Firewall bei DW360 →
SharePoint
Der Microsoft-365-Dienst für die gemeinsame Dateiablage: Dokumente liegen zentral, alle arbeiten am aktuellen Stand statt mit Kopien im E-Mail-Anhang. Entscheidend sind eine durchdachte Struktur und klare Berechtigungen: wer was sehen darf und was nach außen geteilt werden darf. Ohne diese Regeln wächst SharePoint mit der Zeit zum unübersichtlichen Datei-Dschungel, in dem auch vertrauliche Ordner ungewollt offen stehen können.
Microsoft 365 bei DW360 →
SLA (Service Level Agreement)
Die vertragliche Vereinbarung, welche Leistungen der IT-Dienstleister in welcher Qualität erbringt: Reaktionszeiten, Erreichbarkeit, gegebenenfalls Verfügbarkeiten. Ein gutes SLA macht Erwartungen messbar und überprüfbar. Entscheidend ist, dass Leistungsumfang, Voraussetzungen und Ausnahmen eindeutig im Vertrag stehen: Eine Zusage, die nur in der Werbung auftaucht, ist im Streitfall wenig wert.
Vertraglich geregelte Leistungen bei DW360 →
Social Engineering
Angriffe, die nicht die Technik, sondern Menschen ins Visier nehmen: Ein Anrufer gibt sich als Chef, Kollege oder Dienstleister aus und erschleicht Zugänge oder Zahlungen. Je mehr echte Gesichter, Namen und Interna öffentlich verfügbar sind, desto leichter wird die Täuschung. Deshalb verzichtet DW360 bewusst auf echte Mitarbeiterfotos im Netz.
Das Diskretionskonzept von DW360 →
Softphone
Ein Telefon als Programm auf PC, Notebook oder Smartphone statt als Gerät auf dem Schreibtisch. Ihre Mitarbeiter telefonieren damit im Homeoffice und unterwegs unter der gewohnten Firmennummer, mit Headset am Rechner oder per App auf dem Handy. Für Anrufer macht es keinen Unterschied, wo jemand gerade sitzt: Es klingelt dieselbe Nummer wie immer.
Telefonanlagen bei DW360 →
Sophos
Ein britischer Hersteller von IT-Sicherheitstechnik, im Mittelstand vor allem für Firewalls und den dazu passenden Schutz für Endgeräte bekannt. Beides wird über eine zentrale Cloud-Konsole verwaltet und kann untereinander Informationen austauschen, das Konzept dahinter heißt Synchronized Security. Für kleine Unternehmen relevant, weil Firewall und Virenschutz so als abgestimmtes Gesamtsystem arbeiten statt als Einzelteile, die nichts voneinander wissen.
Sicherheit & Firewall bei DW360 →
SPF, DKIM und DMARC
Drei Standards zur Echtheitsprüfung von E-Mails, die gemeinsam das Fälschen Ihrer Absenderdomain deutlich erschweren. SPF legt fest, welche Server für Ihre Domain senden dürfen, DKIM versieht jede Nachricht mit einer digitalen Unterschrift, und DMARC regelt, wie empfangende Server mit Nachrichten umgehen, die diese Prüfungen nicht bestehen. Vereinfacht: eine Absenderliste, ein Siegel und eine Hausregel für den Umgang mit Fälschungen. Gegen jede Form von Phishing helfen sie nicht, etwa bei ähnlich aussehenden Domains oder gekaperten Konten. Fehlen die Einträge, landen aber auch Ihre eigenen E-Mails häufiger im Spam-Ordner Ihrer Empfänger.
E-Mail-Schutz in der M365-Grundabsicherung →
Storage
Der zentrale Datenspeicher eines Unternehmens: die Systeme, auf denen Dateien, Datenbanken und virtuelle Server liegen, vom Speichersystem im Serverschrank bis zur Cloud-Ablage. Für die Geschäftsführung zählen dabei zwei Fragen: Reicht der Platz für die nächsten Jahre, und wie schnell sind die Daten nach einem Ausfall wieder verfügbar? Bei Serverwechseln und Umzügen in die Cloud ist der Storage deshalb ein eigener Planungspunkt.
Server & Infrastruktur bei DW360 →
Switch
Der zentrale Verteiler im Firmennetz: Ein Switch verbindet PCs, Drucker, Server und Telefone per Netzwerkkabel miteinander, vergleichbar mit einer intelligenten Mehrfachsteckdose für Daten. Gute Geräte leiten den Datenverkehr gezielt dorthin, wo er hingehört, und lassen sich in getrennte Bereiche (VLANs) aufteilen. Fällt der Switch aus oder ist er falsch konfiguriert, steht meist das ganze Büro, deshalb gehört er zu den unscheinbaren, aber kritischen Geräten im Netzwerkschrank.
Netzwerk & WLAN bei DW360 →
Synchronized Security
Ein Sicherheitskonzept des Herstellers Sophos: Firewall und Virenschutz auf den Endgeräten tauschen laufend Informationen aus, wie Türsteher und Wachdienst, die per Funk verbunden sind. Meldet ein Rechner einen Befall, isoliert die Firewall ihn automatisch vom Netz, um die Ausbreitung von Schadsoftware im Unternehmen einzudämmen. Für kleine Unternehmen interessant, weil diese erste Reaktion in Sekunden und ohne menschliches Zutun passiert.
Sicherheit & Firewall bei DW360 →
Synology
Ein taiwanischer Hersteller von Netzwerkspeichern (NAS) und zugehöriger Backup-Software. Die Geräte dienen in kleinen Unternehmen als zentrale Dateiablage und als Ziel für lokale Sicherungen, oft ergänzt um eine zusätzliche Kopie in die Cloud. Für die Geschäftsführung interessant, weil sich damit eigene Speicher- und Backup-Infrastruktur im Haus betreiben lässt, ohne großen Serverraum und mit überschaubaren Kosten.
Server & Infrastruktur bei DW360 →
T
Tenant
Der abgeschlossene Bereich Ihres Unternehmens in der Microsoft-Cloud, sozusagen Ihr eigenes Grundstück in Microsoft 365: Darin liegen Ihre Domains, Benutzerkonten, Daten und Richtlinien. Jede Einstellung im Tenant wirkt für die ganze Firma, deshalb entscheidet die Einrichtung am Anfang darüber, wie sicher und aufgeräumt die Umgebung später ist. Nachträgliches Geraderücken ist möglich, aber deutlich aufwendiger als ein sauberes Fundament.
Microsoft 365 Einrichtung & Betreuung bei DW360 →
Ticketsystem
Jede Anfrage an den IT-Support wird als Vorgang (Ticket) erfasst, priorisiert und nachvollziehbar bearbeitet. Nichts geht in E-Mail-Postfächern verloren, und der Stand jeder Meldung bleibt dokumentiert, je nach System und Berechtigung auch für Sie direkt einsehbar. Das Gegenteil vom Zuruf über den Flur, bei dem Anliegen versanden.
Trend Micro
Ein japanischer Hersteller von IT-Sicherheitssoftware: Virenschutz für Endgeräte und Server, Schutz für E-Mail und Cloud-Dienste, zentral verwaltet über eine Konsole. Für kleine Unternehmen zählt weniger der Markenname als die Frage, ob jemand die Software sauber einrichtet und laufend betreut. Hersteller wie Trend Micro zertifizieren dafür Techniker, die den Umgang mit ihren Produkten in Prüfungen nachgewiesen haben.
Virenschutz bei DW360 →
V
Verschlüsselung
Ein Verfahren, das Daten in unlesbaren Zeichensalat verwandelt, den nur der berechtigte Empfänger mit dem passenden Schlüssel wieder lesbar macht. Der Unterschied zwischen Postkarte und versiegeltem Brief: Wer unterwegs mitliest, erfährt nichts. Standard ist das heute bei Webseiten (TLS), bei der Übertragung zwischen E-Mail-Servern und auf Firmen-Notebooks mit verschlüsselter Festplatte. Gut zu wissen: Die verschlüsselte Übertragung einer E-Mail bedeutet nicht, dass auch ihr Inhalt Ende zu Ende verschlüsselt ist. Bei personenbezogenen Daten verlangt der Datenschutz ohnehin angemessene technische Schutzmaßnahmen.
Microsoft-365-Absicherung bei DW360 →
Verschlüsselungsangriff
Ein Angriff, bei dem Schadsoftware Ihre Unternehmensdaten verschlüsselt und damit unbrauchbar macht, meist verbunden mit einer Lösegeldforderung (Ransomware). Tückisch daran: Angreifer versuchen gezielt, auch erreichbare Sicherungen mitzuverschlüsseln oder zu löschen. Schutz bieten Sicherungsstände, die getrennt vom Firmennetz aufbewahrt werden und sich nachträglich nicht verändern lassen.
Backup & Wiederherstellung bei DW360 →
Virtualisierung
Mehrere virtuelle Server laufen auf einer physischen Maschine, sauber voneinander getrennt. Das nutzt Hardware besser aus, macht Sicherungen und Umzüge deutlich einfacher und ist heute der Standard im Serverbetrieb, auch bei kleinen Unternehmen mit nur einem Serverschrank.
Server & Infrastruktur bei DW360 →
Virtuelle Maschine
Ein kompletter Rechner, der als Software auf einem physischen Server läuft, mit eigenem Betriebssystem, eigenen Programmen und eigenen Daten. Mehrere virtuelle Maschinen teilen sich so eine Hardware, das ist heute der Normalfall im Serverbetrieb. Für Sie relevant wird das bei der Datensicherung: Eine virtuelle Maschine lässt sich als Ganzes sichern und im Ernstfall auch auf anderer Hardware wieder starten.
Server & Infrastruktur bei DW360 →
VLAN
Ein logisch getrenntes Teilnetz innerhalb Ihrer vorhandenen Verkabelung: Geräte werden in eigene Bereiche sortiert, etwa Gäste-WLAN, Verwaltung und Produktion, ohne dass dafür neue Kabel nötig sind. Die Sicherheit entsteht dabei nicht durch das VLAN allein, sondern durch die Firewall- und Zugriffsregeln zwischen den Bereichen: Erst sie stellen sicher, dass Besucher im Gästenetz Ihre Buchhaltung nicht erreichen. Auch die Telefonie bekommt oft ein eigenes Sprach-VLAN, damit Gespräche stabil bleiben, wenn im Datennetz gerade viel los ist.
Netzwerk & WLAN bei DW360 →
Voice-Agent
Ein KI-gestützter Telefonassistent, der Anrufe automatisch entgegennimmt, das Anliegen erfragt und Standardfragen selbst beantwortet, etwa zu Öffnungszeiten oder Terminen. Komplexere Fälle gibt er mit den bereits gesammelten Informationen an einen Mitarbeiter weiter. Interessant für kleine Unternehmen, wenn viele gleichartige Anrufe das Team unterbrechen oder Anrufe außerhalb der Bürozeiten bisher ins Leere laufen.
KI-Telefonie bei DW360 →
VoIP (Voice over IP)
Telefonieren über die Internetleitung statt über die klassische Telefonleitung, heute der Standard für Firmenanschlüsse. Eine moderne VoIP-Anlage bringt Funktionen wie Warteschleifen, Weiterleitungen aufs Handy und die Anbindung an Teams, ohne eigene Telefonanlagen-Hardware im Keller.
Telefonanlagen bei DW360 →
VPN (Virtual Private Network)
Ein verschlüsselter Tunnel zwischen einem Gerät und Ihrem Firmennetz. Mitarbeiter im Homeoffice oder unterwegs greifen damit sicher auf interne Systeme zu, als säßen sie im Büro. Wichtig ist die saubere Einrichtung: Ein schlecht konfiguriertes VPN ist eine offene Tür statt eines Tunnels.
Netzwerk & WLAN bei DW360 →
W
Wartungsfenster
Ein fest eingeplanter Zeitraum, meist nachts oder am Wochenende, in dem Updates eingespielt und Systeme neu gestartet werden dürfen. Notwendige Arbeiten finden so statt, wenn niemand am Rechner sitzt, statt mitten im Tagesgeschäft. Für Ihr Team heißt das: deutlich weniger ungeplante Neustarts während der Arbeitszeit, und die Systeme sind am nächsten Morgen trotzdem auf dem aktuellen Stand.
Monitoring & Patchmanagement bei DW360 →
Wiederanlaufzeit
Die Zeitspanne vom Ausfall eines Systems bis zu dem Moment, in dem Ihr Betrieb wieder normal arbeiten kann. Für die Geschäftsführung ist das die entscheidende Größe jeder Datensicherung: Nicht ob die Daten irgendwann zurückkommen, sondern wie viele Stunden oder Tage der Betrieb stillsteht. Eine realistisch eingeschätzte Wiederanlaufzeit gehört deshalb in jedes Sicherungskonzept.
Backup & Wiederherstellung bei DW360 →
Windows Server
Das Betriebssystem von Microsoft für Server, das Gegenstück zum Windows auf Ihren Arbeitsplatzrechnern. Darauf laufen zentrale Dienste wie Dateiablage, Benutzerverwaltung und Fachanwendungen, in vielen kleinen Unternehmen das Herzstück der IT. Anders als ein Arbeitsplatzrechner läuft ein Server rund um die Uhr und braucht laufende Pflege: Updates, Überwachung und eine sichere Konfiguration.
Server & Infrastruktur bei DW360 →
WLAN-Ausleuchtung
Die planvolle Ermittlung, wo im Gebäude wie viele Access Points installiert werden. Je nach Projekt reicht dafür eine rechnerische Planung anhand der Gebäudepläne, bei komplexen Gebäuden zeigt erst die Messung vor Ort, wie sich das Funksignal durch Wände, Decken und Einrichtung tatsächlich ausbreitet. Das Ergebnis ist Empfang auf der ganzen Fläche, ohne Funklöcher, aber auch ohne unnötig viele Geräte, die sich gegenseitig stören. Das Gegenteil vom „Prinzip Hoffnung“, bei dem Access Points nach Gefühl aufgehängt werden und Funklöcher erst im laufenden Betrieb auffallen.
Netzwerk & WLAN bei DW360 →